Jungschützenreise

Die Kleider sind noch am Trocknen und noch nicht gewaschen. Uns plagt der Muskelkater und müde sind wir auch noch von der Reise.
Trotzdem, oder eben deshalb, war es eine tolle und unvergessliche Jungschützenreise.

Am Samstag um 6.30 Uhr trafen wir uns beim Schulhaus in Bargen. Alle waren pünktlich und so konnten wir auch sobald losfahren. Das Gepäck, welches wir mithatten, reichte vermutlich für mehr als 2 Tage und trotzdem hatte man das Gefühl etwas vergessen zu haben. - wie sich später herausstellte hatte nur Exal Nurbner (Name von der Redaktion geändert) Grund dazu dieses Gefühl zu haben. Er hatte das Wichtigste überhaupt vergessen. Das Portemonaie! Gemerkt hat er es selbstverständlich erst, als er es gebraucht hätte. ;o)

Um ca. 10:00 trafen wir bei unserem ersten Ziel ein. Der Weg ins Papiliorama hat sich auf alle Fälle gelohnt. Nebst dem normalen ‚Schmetterling-Teil’ hat es ja einen Nacht-Teil. Schon alleine dieser Raum hätte sich gelohnt zum gehen. Man sieht sehr viele nachtaktive Tiere, welche man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Ein spezieller Durchgang bleibt wohl allen Beteiligten in Erinnerung. Man hatte das Gefühl man gehe durch eine Höhle. An der Decke hingen viele Fledermäuse und einige flogen an einem so knapp vorbei, dass man das Gefühl hatte, sie fliegen einem ins Gesicht. Alle, bis auf eine Person gingen mehr, oder weniger tapfer durch diesen Gang. Ancori (Name ebenfalls von der Redaktion geändert) nahm eine kleine Abkürzung indem sie über die Abschrankung geklettert ist. Trotzdem aber war es auch für sie ein lustiges und eindrückliches Erlebnis.
Nachdem wir uns noch an Schildkröten, Eseln, Ziegen, Säuen und einem RiesenGüggel satt gesehen haben, haben wir die Weiterreise angetreten.

Unser nächstes Ziel war Schwanden bei Schüpfen. Da erwartete uns schon ‚Tschüge’ (richtiger Name Jürg) vor dem Schiesskeller und erklärte uns die Sicherheitsvorschriften.
Nachdem wir einen Gehörschutz gefasst hatten, durften wir in den Stand und besetzten drei Bahnen, auf denen wir mit verschiedenen Pistolen und Gewehren zwischen 10 und 25m Schiessen durften. Die Anlage machte richtig Spass. Favorisiert wurde vermutlich von Allen die Maschinenpistole. Die sehr präzise Waffe war einfach zu bedienen und lag gut in der Hand. Apropos Präzision. Diese wurde mit dem Kleinkalibergewehr mit ZielFernrohr geübt. Durch die Vergrösserung sah man endlich wie zitterig man eigentlich so ein Gewehr hält.
Natürlich durfte ein kleiner Wettkampf nicht fehlen. Die ‚Kleinen’ schossen mit der MP und die ‚Grösseren’ mit der Pistole. Den MP-Wettkampf gewonnen hat Veroli (auch dieser Name von der Redaktion geändert) und in der Pistole war Ancori die Beste.
Als kleines Zückerchen durften Festan (also sagen wir alle Namen sind von der Redaktion geändert) und ich mit einem Revolver ein paar Schüsse abgeben. Es war sehr eindrücklich, wie diese Waffe reagiert. Nebst dem etwas grösseren Rückschlag spuckt sie einem das Feuer ins Gesicht. Aber es war eine eindrückliche Erfahrung.

Völlig geschafft von der Reise und dem Konzentrieren beim Schiessen traten wir die Weiterreise auf den Weissenstein an. Oben angekommen nahmen wir unser Nachtlager im Gasthof hinterer Weissenstein in Beschlag. Bevor wir uns ausruhen konnten nahmen wir noch ausgiebig etwas zu Essen zu uns und nahmen zum Teil noch einen kleinen Schlummertrunk.

Die Nacht verlief mehr, oder weniger ruhig, bis eine Stunde zu früh ein einsamer Wecker abging. Schlaftrunken und voller Scham machte Sevte (das Selbe wie mit den anderen Namen) seinen Wecker aus. Wahrscheinlich hätte er Prügel kassiert, wenn die Anderen es früher gemerkt hätten, dass es sein Wecker war…


Die Geschichte wird fortgesetzt....





Jungschützen Gruppenmeisterschaft


Gruppenmeisterschaft - immer ein Erlebnis und deshalb sicher ein Grund, dass wir mitmachen und einfach dabei sein wollen!

In der Gruppenmeisterschaft muss man zwei Qualifikations-Schiessen zuhause absolvieren und danach werden die Schiessen zusammengezählt und die 10 besten Gruppen des Kantones dürfen an einem Samstag um den Einzug in den Ostschweizerfinal kämpfen.
Nichtsahnend und doch mit viel Hoffnung habe ich 3 Gruppen angemeldet. Eine Gruppe für die Jungschützenkategorie und zwei Gruppen in der Juniorenkategorie. Die Aussichten standen eigendlich gut, dass wir mit mindestens einer Gruppe in den Final einziehen könnten. Mein grösster Wunsch wäre gewesen, wenn ich mit den Jungschützinnen an den Final gehen könnte, denn dann hätten wir der Schützenwelt eine besondere Überraschung geboten... - doch dieser Wunsch sollte mir nicht gewährt werden.

Mit einem Gruppen-Schlussresultat von 501 haben die Jungschützinnen den Einzug in den Final um knapp 90 Punkte verpasst...


Ein Wenig besser lief es bei den Jugendlichen:
Die eine Gruppe wies ein Schlussresultat von 368 auf und verpasste mit dem Rang 16 somit den Einzug in den Final um knapp 60 Punkte...

Aber wer jetzt gedacht hat, dass das alles war, der wird sich ebenso wundern wie ich mich, als ich meine Mails las...

Die andere Gruppe war mit ihrem Resultat wesentlich näher dran...
Sie weist ein sensationelles Schlussresultat von 432 auf!
Und wer jetzt mitgerechnet hat, wird auf die selbe Schlussfolgerung kommen wie ich.
Die Gruppe schaffte es auf den Rang 8! Und das heisst?

DIESE GRUPPE ZIEHT IN DEN FINAL EIN!!!
JUHUUU!!! Wir haben es geschafft!!!

Der SV Bargen wird am 19. August tatsächlich nach Thayngen an den kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal reisen dürfen!

Ich freue mich riesig auf diesen Anlass und hoffe, dass ich die entsprechenden Jungs und Mädels zusammentrommeln kann um mit ihnen diesen unvergesslichen Moment geniessen zu dürfen...

Ich gratuliere den beteiligten Schützen ganz herzlich zu diesem Resultat.
Vielen Dank für euren Einsatz. Es hat sich gelohnt. - und WIE!! icon_lol




Final knapp verpasst

Am 55. Jugendschiessen im Birch hat Rebecca Hecht den Final nur ganz knapp verpasst. Und das nur, weil sie (wie auch die anderen Bargemer Schützen) in der Disziplin '300m STGW90' nicht brilliert hatte...
Einmal im Jahr veranstaltet das Birch das Jugendschiessen an einem freien Nachmittag. Hier sind alle Schüler herzlich willkommen und können das Schiessen kennenlernen. In 4 Disziplinen dürfen sie ihr Können unter Beweis stellen:

    • 300m Sturmgewehr 90
    • 50m Kleinkalibergewehr
    • 25m Pistole
    • 10m Luftgewehr
Rebbecca absolvierte diese vier Diszipline mit folgenden Resultaten:

300m   40
50m     53
25m     41
10m     55

Mit dem Schlussresultat von 189 erreichte sie den sensationellen 27. Platz! Man bedenke, dass es 121 Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatte! Ausserdem war sie die dritt beste Schützin!

Die anderen bargemer Teilnehmer schlugen sich auch ziemlich gut!

- 172 Punkte Sandro Amrein
- 156 Punkte Tanner Oliver
- 139 Punkte Tanner Daniel

Ich gratuliere den Schützen und Schützinnen für ihre Resultate und freue mich ganz fest für sie!
Bravo!




sensationelle Resultate beim Feldschiessen!!

Die Jungschützen und Junioren werden immer besser.
Mit sehr guten Resultaten haben sie den meisten aktiven Schützen im SV Bargen gezeigt, dass sie jederzeit mit ihnen mithalten könnten! Owohl es eigentlich eines der schwierigeren Schiessen überhaupt ist (da kommandiert wird), haben 3 Junioren die Nerven bewahrt und haben ein Kranzresultat geschossen!
Selbstverständlich wollen wir erwähnen, wie gut sie denn abgeschnitten haben!

Einen Kranz und Kranzkarte geschossen haben:
  • 60 Punkte Daniel Tanner
  • 59 Punkte Nora Tschanz
  • 58 Punkte Alexander Brunner
Eine Kranzkarte und damit leider knapp den Kranz verpasst haben:

  • 53 Punkte Oliver Tanner
  • 52 Punkte Sandro Amrein

Ich gratuliere den Junioren für ihre Resultate und freue mich auf die nächsten Schiessen. Was ich mich aber frage ist, wieso sind denn die Junioren besser, als die Jungschützen? icon_wink




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